Wie klänge es eigentlich…

…wenn gängige Einwände gegen Veganismus z. B. gegen die Bekämpfung von Sexismus angeführt würden?

Zum Beispiel so:

„Ich finde ja voll gut, dass du dagegen bist, Menschen auf Grund ihres Geschlechts zu diskriminieren, aber für mich ist das nichts. Ich brauche es einfach, Frauen zu diskriminieren. Außerdem wäre das viel zu anstrengend für mich, meine sexistischen Gewohnheiten zu ändern. Dafür habe ich gerade echt keine Zeit. Und bitte kläre mich nicht weiter darüber auf, welche Auswirkungen mein Verhalten auf die Opfer von eben diesem hat, sonst verdirbst du mir noch den Spaß dabei. Ich finde, ob man Menschen auf Grund ihres Geschlechts diskriminiert oder nicht, ist Privatsache. Außerdem ist es ja völlig normal, Sexist zu sein.“

 Die Denkweise mancher Menschen, 2016

There will be Flood.

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Freudig lachender Senior, da er weiß, dass er die Konsequenzen seines Lebensstils vermutlich nicht selbst ausbaden muss. Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

“ >>Ja Herr Rether, wenn es kein Fleisch mehr gibt, dann esse ich halt Veganer.<< Der Witz funktioniert eine Sekunde, und danach wird es bitter. Was hinterlassen wir unseren Kindern? In 30, 40 Jahren? >>Hier habt ihr einen Wüstenplaneten und einen lustigen Veganer-Witz, kuckt was ihr daraus macht, ihr Arschgeigen. Wir sind dann mal weg.<< Das ist aber läppisch. Mehr fällt uns nicht ein?“

Hagen Rether, 2015

Neulich erschien ein passender Dokumentarfilm zu diesem Thema: Before the Flood (Mit Leonardo DiCaprio.) Eine Aussage des Films: Für kurzfristige Profite wird die langfristige Qualität unseres Lebensraums aufs Spiel gesetzt. Weiterlesen