Die Absurdität von billigem Fleisch

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Quelle: Thomas Max Müller / pixelio.de

Massentierhaltung wird in Deutschland mit über einer Milliarde Euro pro Jahr subventioniert. (TAZ)

Gleichzeitig verursacht die Massentierhaltung (neben vielen, VIELEN, VIELEN anderen negativen Dingen) so viel Nitratbelastung im Grundwasser, dass Deutschland…

  • …sein Grundwasser so belastet, dass es in einigen Jahren für zumindest kleine Kinder giftig sein wird, sollte sich nichts ändern (ARD). Dadurch wird eine zusätzliche Behandlung des Grundwassers nötig, bevor es Trinkwasser werden kann. Teilweise ist das heute schon nötig. (vgl. Merkblatt des BLfU)
  • …möglicherweise (laut SZ-Schätzungen) eine dreistellige Millionensumme an Strafe an die EU zahlen muss (SZ). Die Tagesschau spricht sogar von bis zu 3 Milliarden Euro (tagesschau.de). Also unter dem Strich eine weitere Subvention, die auch ein Veganer mit bezahlt, während bspw. in der Produktion billige Soja-Milch noch als Luxusgut hoch versteuert wird und auch daher im Verkauf sehr teuer ist (Haufevegan-news).

Das Problem ist alles andere als neu (SZ).

Dagegen wurde bislang wenig unternommen. Zum einen hatte man die Lösung des Problems ursprünglich den Verursachern überlassen, was keine gute Idee war (SZ). Die EU-Anklageschrift wirft Deutschland vor, wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren, sowie mit Begrifflichkeiten zu spielen (tagesschau.de) – immer ein schlechtes Zeichen, aber typisch für viele Politiker.

Oh Lobbyismus, wie hab‘ ich dich vermisst!

Zum anderen gibt es auch hier ein Geflecht aus Lobbyismus, Interessenkonflikten und den üblichen Problemen, wenn eben Politiker nicht Problem-orientiert, sondern Geld-orientiert arbeiten (vergleiche SZ, Abschnitt „Wasserlobby gegen Bauernlobby“, ich zitiere: „Während die geladenen Wissenschaftler sich einig sind, dass die Maßnahmen [die geplante Düngeverordnung, Anm. des Autors] das Mindeste seien, um das Grundwasser zu retten, warnt der Vertreter des Deutschen Bauernverbandes vor überzogenen Regeln und wirbt für Ausnahmen. Vor allem bei anwesenden Unions-Politikern stößt er auf Wohlwollen, viele von ihnen stammen aus der Landwirtschaft. […] Einige dieser Abgeordneten bekleiden auch führende Positionen im Bauernverband oder beziehen Nebeneinkünfte von Futtermittelerzeugern und landwirtschaftlichen Versicherungen.“). Was interessiert schon, was in 10 Jahren ist, wenn ich JETZT reich werden kann…

Unter dem Strich ist das einzige, was gegen das Problem eine sinnvolle Lösung wäre, die Produktion von Gülle – und damit Massentierhaltung – erheblich zu reduzieren. So wie das Problem zur Zeit angegangen wird – durch die Umverteilung von und den Handel mit Gülle – zerstört es die Natur, Artenvielfalt und verursacht noch mehr Treibhausgase (SZ). Ein Anfang wäre dabei, dass Verbraucher weniger Fleisch, Milchprodukte und Eier konsumieren und die Subventionen für die Massentierhaltung reduziert werden. Jeder kann dreimal am Tag entscheiden, ob sein Kind einmal an einer Leitungswasservergiftung sterben können wird, oder nicht.

„Jeder kann dreimal am Tag entscheiden, ob sein Kind einmal an einer Leitungswasservergiftung sterben können wird, oder nicht.“

Auch die DGE, die nicht unbedingt dafür bekannt ist, vegan-freundliche Medienarbeit zu leisten (vegan.eu), empfiehlt, dass man maximal 300 – 600g Fleisch pro Woche essen sollte (DGE), was bei einem momentanen durchschnittlichen Fleischverzehr von 60 kg / Jahr oder knapp 1,2 kg / Woche in Deutschland (BVDF) bedeutet, dass der Durchschnittsdeutsche halb bis ein Viertel so viel Fleisch essen sollte wie momentan.

Im Gegensatz dazu will die EU noch mehr Werbung für den Fleischkonsum machen (TAZ, Slow FoodTopAgrar). Dagegen kann man übrigens eine Petition unterzeichnen.

Egal ob vegan oder „ausgewogen omnivor“ – das Gülle-Problem und der aktuelle Umgang damit sollte meines Erachtens jeden vernünftigen Menschen stören, und dementsprechend sollte jeder dagegen vorgehen, z. B. mit der Verbreitung dieser Informationen und der Teilnahme an entsprechenden Petitionen.

Du bist nicht machtlos!

Hier ist zum Beispiel eine Online-Petition, die dem Zwecke dient, die Nitratbelastung unseres Grundwassers zu reduzieren.

Petitionen sind sehr wichtig und mächtig, da eine Petition mit über 50.000 Unterschriften in den ersten 4 Wochen nach Petitionsstart vom Petitionsausschuss des Bundestages behandelt und betrachtet wird (OpenPetition). Dabei werden die Politiker also erstens auf das Problem aufmerksam gemacht, zweitens sehen sie, dass die Bevölkerung sich dafür interessiert (Wählerstimmen!) und drittens sind sie dann dazu verpflichtet, sich der Sache anzunehmen. Petitionen mit viel Zustimmung schaffen es außerdem gelegentlich in die öffentlichen Medien, was einen katalysatorischen Effekt haben kann.

Und so enden z. B. Petitionen, die die 50.000 eben nicht knacken: Petition zur Senkung des Steuersatzes von Pflanzenmilch gescheitert („gescheitert“, da unter 14.000 deutsche Unterzeichner).

Wer will mal seiner Tochter in die Augen schauen, und ihr erklären, dass sie auf keinen Fall Leitungswasser trinken darf, weil ihre Mama oder ihr Papa vor 20 Jahren lieber Game of Thrones geschaut hat, als eine Petition zur Bewahrung des Trinkwassers zu unterzeichnen?

[Der vorherige Absatz sollte keine wissenschaftliche Prognose darstellen, sondern dazu motivieren, sich über Dinge, die für die Zukunft unserer Kinder wichtig sein könnten, zu informieren und diese möglichst positiv zu beeinflussen, wie z. B. Klimawandel (gibt es den überhaupt?), die allgemeine Ethik auf dieser Erde, die Qualität des Grundwassers, die Vernichtung des Regenwaldes, etc. Ich hätte auch statt „Game of Thrones schauen“ „Karriere machen“ wählen können. Was bringt es, wenn der Papa ein tolles Haus vererbt, aber Europa von Klima- und Wasserkriegen oder der Folge des moralischen Verfalls völlig verwüstet ist? Ich rufe hier nicht dazu auf, keine Freizeit mehr zu haben und einen Burn-out zu provozieren, sondern dazu, der Frage nach der allgemeinen Zukunft unserer Welt und der Situation unserer Kinder eine höhere Priorität einzuräumen, als bisher. Oh man, und sowas predige gerade ich als kinderloser singleiger Informatikstudent, NotLikeThis…]

Übrigens: Laut dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg, gibt es für einen Erwachsenen keinen Grund, auf nitratreiches Gemüse zu verzichten. Es werden allerdings ein paar hilfreiche Tipps im Umgang mit ebendiesen formuliert (ebenda).  Das Bundesministerium für Risikobewertung beurteilt die Situation prinzipiell gleich (BfR): „Der Nutzen eines hohen Anteils von Gemüse in der Ernährung überwiegt das mögliche Risiko durch Nitrat- und Nitritgehalte um ein Vielfaches. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten den Verzehr von Gemüse daher nicht einschränken. Allerdings sollten sie darauf achten, dass sie eine abwechslungsreiche Gemüseauswahl verzehren. Zudem enthalten Saisongemüse weniger Nitrat.“ Kleiner Tipp von mir: eine vegane Ernährung weist in der Regel einen hohen Anteil von Gemüse in der Ernährung auf ;-).

2 Gedanken zu “Die Absurdität von billigem Fleisch

  1. 1 – „Massentierhaltung wird in Deutschland mit über einer Milliarde Euro pro Jahr subventioniert“ macht etwa 20 Cent pro Kg, da jeder der 80,xxx Millionen Deutscher im Jahr etwa 60 Kg Fleisch isst. Ein Kg Rinder-Suppenfleisch kostet bei Aldi 6,38 €, all zu groß ist die Rabattierung also nicht.
    Und die Subvention gilt ja auch noch für das Exportfleisch, nicht nur für das hier im Inland verzehrte.

    2 – „…sein Grundwasser so belasted, dass es in einigen Jahren für zumindest kleine Kinder giftig sein wird, sollte sicht nichts ändern.“
    Du polemisierst schon wieder, im Original-Text steht „Vor allem für Säuglinge ist zu viel Nitrat gesundheitsgefährdend, deswegen gelten seit Mitte der 90er-Jahre EU-weit strenge Grenzwerte für Nitrat im Grundwasser.“
    Hier steht nichts von „in einigen Jahren“ und für Grenzwerte in Nahrungsmitteln gilt meines Wissens die Nachweisgrenze (= der kleinste Wert, der überhaupt gemessen werden kann), unabhängig davon, ob dieser gemessene Wert nun gefährlich ist oder nicht.

    3 – „…voraussichtlich eine dreistellige Millionensumme an Strafe an die EU zahlen muss.“ Es wurde gerade erst Klage eingereicht, wie die Sache ausgehen wird steht in den Sternen.
    Schon wieder nichts als Polemik.

    4 – Die Sache mit der EU zieht sich ja schon Jahre hin und beruht auf dem deutschen Nitratbericht 2012, der z.B. hier http://www.bmub.bund.de/fileadmin/bmu-import/files/pdfs/…/nitratbericht_2012_bf.pdf zu finden ist.
    In diesem Bericht auf Seite 27 findet sich auch folgende Passage „Bei diesem Messnetz – im Folgenden als Belastungsmessnetz bezeichnet – handelt es sich um ein Emittentenmessnetz für Nitrateinträge aus der Landwirtschaft in das Grundwasser. Ein so ausgewähltes Sondermessnetz erscheint für die Erarbeitung dieses Berichtes besonders geeignet, da sich an Grundwassermessstellen mit hoher Nitrat-Ausgangsbelastung die Wirksamkeit der Maßnahmen des Aktionsprogrammes (siehe Kapitel 3.3 und 3.4) am besten aufzeigen lässt. Das Belastungsmessnetz ist als Sondermessnetz demzufolge auch nicht repräsentativ für eine Beschreibung der allgemeinen Nitratsituation im oberflächennahen Grundwasser in der Bundesrepublik. Für eine allgemeine Beschreibung der Verteilung und zum Vorkommen von Nitrat im Grundwasser ist deshalb das EUA-Messnetz besser geeignet (siehe Kapitel 2.9.6).“
    Man ging für diesen Bericht also von 162 stark belasteten Messstellen aus, auf Seite 36 findet sich eine grafische Übersicht der gesamten 739 Messstellen und deren Belastung. Danach sieht die Gesamtlage besser aus.

    5 – „Wer will mal seiner Tochter in die Augen schauen, und ihr erklären, dass sie auf keinen Fall Leitungswasser trinken darf, weil ihre Mama oder ihr Papa vor 20 Jahren lieber Game of Thrones geschaut hat, als eine Petition zur Bewahrung des Trinkwassers zu unterzeichnen?“
    Polemik, nichts als P…

    6 – „Übrigens: Laut dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Baden-Württemberg, gibt es für einen Erwachsenen keinen Grund, auf nitratreiches Gemüse zu verzichten. Es werden allerdings ein paar hilfreiche Tipps im Umgang mit ebendiesen forumliert (ebenda).“
    Und dieser Text stammt von 2013, als der Hausherr noch ein Grüner war. Interessant.

    Auch ich bin gegen diese übermäßige Düngung, frage mich momentan aber, warum das Zeugs nicht wie in England zur Energiegewinnung genutzt bzw. subventioniert wird und sehe bei der genannten Petition eher das Problem, ob die genannten Werte realistisch sind und wie es kontrolliert werden soll. Seltsam, dass gerade die Grünen bei von ihnen vertretenen Themen nie genug staatliche Kontrolle bekommen können – wenn es ihnen nicht in den Kram passt, ist es Teufelwerk…

    Holzbock

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    • Danke für deinen Kommentar!
      Lernen kann ein langfristiger Prozess sein, ich bin guten Mutes, dass deine akribische Kritik an meinen Artikeln noch seine Früchte tragen wird, und dir dafür wirklich dankbar.
      zu 1: Danke für die interessante Ergänzung. Ich finde es trotzdem wichtig, dass man die Tatsache der Subvention darstellt. Zudem bin ich der Ansicht, dass deine Rechnung einen Haken hat: Der Erzeuger wird subventioniert, nicht der Käufer. Die eine Milliarde Subvention pro Jahr ergibt dann doch eine relevantere Menge pro Erzeuger. Ich finde es irgendwie sinnvoller, die Subventionen aus Sicht der direkt Subventionierten zu betrachten.

      zu 2: „In einigen Jahren“ ist bewusst sehr ungenau definiert. Es ist nicht klar, wann es zum größeren Problem wird, aber ich habe noch keine seriöse Quelle gefunden, die sagt, dass es – wenn man so weiter macht, wie bisher – in Zukunft kein Problem geben wird. Dass durch Gülle-Ausbringung der Nitratgehalt im Grundwasser steigt ist allgemein akzeptiert. Ebenso die Tatsache, dass bspw. Säuglingsnahrung am besten gar kein Nitrat beinhalten sollte, da diese besonders empfindlich darauf reagieren. (Und für sonstige Menschen ist es halt „nur“ langfristig potentiell krebserregend durch die Umwandlung in Nitrosamine.) Ich habe aus diesen beiden Tatsachen ohne böse Absicht den von dir zitierten Satz gemacht, und halte ihn immer noch für nicht falsch. Und nein, der deutsche Grenzwert ist nicht der geringste nachweisbare Wert, es gibt unterschiedlich hohe Grenzwerte. In Deutschland 50 mg /Liter, in der Schweiz 25 mg /Liter, z. B.. Ich habe auch nicht gesagt, dass das Trinkwasser zwingend zu Nitrat-belastet sein wird, sondern das Grundwasser, und das trifft sogar heute schon teilweise zu. Das angehende Trinkwasser wird ja (auch heute) noch aufbereitet, mit Nitrat-ärmerem Wasser gemischt, damit es trinkbar bleibt. Ich hab diese Differenzierung mal ergänzt. Ich hätte auch schreiben können, dass es jetzt schon ein Problem ist, weil Nitrat-reiches Wasser aufwendig aufbereitet werden muss.

      zu 3: Die „dreistellige Millionensumme“ ist aus einem SZ-Artikel zitiert, der auch bei der Aussage verlinkt ist. Nach deiner Kritik ist mir aufgefallen, dass die SZ den Satz weniger stark formuliert als ich es hatte, was ich nun angepasst habe (ich hatte da wohl ein „kann“ überlesen). Die Aussage „schon wieder nichts als Polemik“ halte ich persönlich für polemisch.

      zu 4: Ok. Allerdings habe ich des öfteren gelesen, dass das Nitrat eine Weile braucht, bis es im Grundwasser angekommen ist. Eine weitere Verschlechterung ist meines Wissens erstmal unabwendbar. Daher macht es schon Sinn, jetzt etwas zu unternehmen, auch wenn es im Augenblick nicht ganz so übel aussehen mag.

      zu 5: Hm. Ich habe hier, in diesem Absatz, nicht versucht Fakten darzustellen, sondern eine Frage in den Raum geworfen, die eine mögliche Situation in ferner Zukunft darstellt. Mein Anliegen ist es, Menschen dazu zu motivieren, sich mit Dingen zu beschäftigen, die in Zukunft von Relevanz sein könnten oder es heute schon sind. Unser Verhalten beeinflusst, in was für einer Welt unsere Kinder einmal leben werden; oder auch was für eine Ethik einmal vorherrschen wird, wenn unsere Kinder älter sind. Wüstenplanet? Haufenweise Kriege? Nächstenliebe? Ellenbogengesellschaft? Rücksichtslosigkeit, tägliche Mitschuld am Hungertod von Menschen aus Bequemlichkeit?. Und ja, ich kenne eben Menschen, die z. B. aus Faulheit, oder weil sie (ohne finanziellen Zwang) beruflich zu beschäftigt sind, Petitionen nicht unterschreiben, die sie eigentlich gut finden. Das könnte sich in Zukunft rächen. Man denke an Klimawandel, mögliche zukünftige Kriege um Wasser, etc. Die meisten Menschen haben aus meiner Sicht ein viel zu großes Vertrauen in „die da oben, die das schon richten“ werden. Da meine Absicht hinter diesem netten Absatz – der von anderer Stelle übrigens ausdrücklich gelobt wurde – wohl missverständlich rüberkommen kann, habe ich eine ausführliche Erklärung im Originaltext nach eben diesem Absatz platziert.

      zu 6: Interessant, ich muss zugeben, dass ich darauf nicht geachtet habe, wobei ich mich mit den Grünen sowieso nicht gut im Detail auskenne. Das BfR (http://www.bfr.bund.de/de/fragen_und_antworten_zu_nitrat_und_nitrit_in_lebensmitteln-187056.html#topic_187070) kommt auf die selbe Schlussfolgerung. Hältst du diese Quelle für glaubwürdiger? Hier wird auch das Problem erwähnt, dass Trinkwasser quasi in Konkurrenz zu Nitrat-reichem Gemüse steht. Und da Gemüse ansonsten extrem gesund ist und ausdrücklich verzehrt werden sollte, sollte das Trinkwasser auf der anderen Seite auch für Erwachsene so Nitrat-frei wie möglich gehalten werden.

      zu dem nach 6: Gülle wird auch in Deutschland dafür eingesetzt, aber dabei wird das Nitrat nicht verbraucht, sondern bleibt da auch als Müll übrig. Also macht das für die Nitrat-Problematik keinen Unterschied aus. Zur Grünen-Politik möchte ich nichts sagen, ich kenne mich da nicht gut aus, wie gesagt. Ich persönlich sehe eine Menge negativer Folgen bei einer freien Marktwirtschaft. Auch wenn ich ehrlich gesagt keine bessere Lösung kenne, als die, dass der einzelne Mensch von klein auf lernt, welch großer Wert in allgemeinem moralischem Handeln für alle, auch für ihn selbst, steckt.

      Schlussbemerkung: Mein Anliegen ist es, dass sich Menschen mit den Themen, die ich präsentiere, selbst näher beschäftigen. Ich sehe mich nicht als Lehrer oder Fakten-Präsentierer, sondern versuche, zum eigenständigen Denken und Informieren zu motivieren. Bei dir hat das ja ganz gut geklappt ;-). Ich hoffe, es klappt noch bei anderen. Allerdings will ich natürlich dabei selbst keine falschen Fakten oder Übertreibungen darstellen. Sowas lässt sich aber kaum vermeiden. Du hättest mal sehen müssen, wie oft meine Professoren/ Doktoren, mit denen ich geforscht habe, ihre Publikationen überarbeiten mussten, weil anderen gravierende Fehler aufgefallen waren, die sie selbst so nicht wahrnehmen konnten. Was du vielleicht als hinterlistige Polemik wahrnimmst, ist oft einfach eine Folge dessen, dass ich natürlich kein unvoreingenommener Mensch bin; und ich empfinde deine Perspektiven, die du mir über die Kommentare darlegst, als sehr wertvoll und bereichernd.

      Ich danke dir wie immer für deine Zeit und Mühe, die Qualität meiner Artikel zu verbessern.

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