Zitat des Tages: Sklaverei

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William Wilberforce, 1759-1833

„Mir erschien die Verderbtheit des Sklavenhandels so enorm, so furchtbar und nicht wiedergutzumachen, dass ich mich uneingeschränkt für die Abschaffung entschieden habe. Mögen die Konsequenzen sein, wie sie wollen, ich habe für mich beschlossen, dass ich keine Ruhe geben werde, bis ich die Abschaffung des Sklavenhandels durchgesetzt habe.“

William Wilberforce (1759-1833), Anführer im Kampf gegen die Sklaverei und Tierrechtsaktivist

There will be Flood.

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Freudig lachender Senior, da er weiß, dass er die Konsequenzen seines Lebensstils vermutlich nicht selbst ausbaden muss. Quelle: Rainer Sturm / pixelio.de

“ >>Ja Herr Rether, wenn es kein Fleisch mehr gibt, dann esse ich halt Veganer.<< Der Witz funktioniert eine Sekunde, und danach wird es bitter. Was hinterlassen wir unseren Kindern? In 30, 40 Jahren? >>Hier habt ihr einen Wüstenplaneten und einen lustigen Veganer-Witz, kuckt was ihr daraus macht, ihr Arschgeigen. Wir sind dann mal weg.<< Das ist aber läppisch. Mehr fällt uns nicht ein?“

Hagen Rether, 2015

Neulich erschien ein passender Dokumentarfilm zu diesem Thema: Before the Flood (Mit Leonardo DiCaprio.) Eine Aussage des Films: Für kurzfristige Profite wird die langfristige Qualität unseres Lebensraums aufs Spiel gesetzt. Weiterlesen

Der Satz des Pythagoras

Besser gesagt „ein paar Sätze des Pythagoras“. Der Mann hat sich wohl nicht nur für Mathe interessiert.

»Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.
Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?«

»Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung. Und sie gewährt euch Gerichte, die frei sind vom Mord und vom Blute.«

Pythagoras
griech. Philosoph, Mathematiker (6. Jh. v. Chr.)

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Gedanken von Tolstoi zum Dalai Lama

(Zuletzt aktualisiert: 21.9.2016)

Ich empfehle als „Vorbereitung“ auf das Lesen dieses Beitrags, vor allem, um das Zitat von Tolstoi besser nachvollziehen zu können, folgendes Video: Ein sehr gelungener Votrag von Gary Yourofsky. Meiner Meinung nach ein zeitloses „must see“ Video! Allerdings geht es 70 Minuten. Wem das zu lange ist, hier eins von 5 Minuten Länge. Am besten man schaut sich beide an.

“As long as there are slaughter houses there will always be battlefields.”

(„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es immer Schlachtfelder geben.“)

Leo Tolstoi, What I Believe

Gewalt gegen Tiere ist Gewalt gegen Lebewesen, die Schmerzen empfinden. Weiterlesen

Zitat

„Wer nicht streitet, mit dem kann niemand auf der Welt streiten.

Vergilt Freundschaft durch Tugend!

Den Guten behandle ich gut, und den Nicht-Guten behandle ich auch gut, und so erlangt er Güte. Den Wahrhaftigen behandle ich wahrhaftig, und den Nicht-Wahrhaftigen behandle ich auch wahrhaftig, und so erlangt er Wahrhaftigkeit.“

Lao Tse, chinesischer Philosoph, 6. Jh. v.Chr.

Die Wurzel allen Übels

Hier möchte ich kurz meine Sicht darauf darstellen, weshalb es derzeit keinen Weltfrieden gibt. Dabei sei vielleicht erwähnt, dass ich einen Master in Molekularbiologie mit Schwerpunkt Ökologie und Evolution habe, da meine Erklärung zu dieser Frage vermutlich stark von meiner Sicht als Evolutionsbiologe geprägt ist.

Kurz formuliert ist das Problem meines Erachtens nach folgendes:

Unser Feind ist das in uns, was uns davon überzeugt, dass es völlig in Ordnung ist, das andere Menschen leiden, solange wir davon auch nur minimal profitieren.

Oder etwas länger: Weiterlesen

Zitat

„Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“

George Santayana

Meiner Meinung nach kann die Erforschung der Geschichte der Menschheit und des Seins im Kampf für den Weltfrieden sehr hilfreich sein.

Und damit meine ich wirklich die Geschichte von allem und jedem. Ich bin gespannt darauf, wie sich z. B. Deutschland entwickeln wird, wenn Nazi-Regime immer mehr in Vergessenheit gerät. Ich sehe z. B. die derzeitige Entwicklung in der Türkei um Erdogan sehr kritisch und bin ernsthaft davon überzeugt, dass das ganze nicht so gekommen wären, wenn mehr Türken die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert studiert hätten.